
Interkulturelle GärtenEin Apfelbaum wird gepflanzt -
Worum es geht In den Interkulturellen Gärten wird für Deutsche und MigrantInnen Raum für individuelle Entfaltung und interkulturelle Begegnung geschaffen. Menschen verschiedener Herkunftsländer gestalten gemeinsam einen Garten. Jeder erhält eine Parzelle, die er frei bearbeiten kann. Eine grössere Fläche zur Begegnung und zum Feiern wird gemeinsam geplant und gestaltet. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Förderung der Kommunikation und des Zusammenlebens der Kulturen auf praktischer Ebene.
Die Interkulturellen Gärten Bad Kreuznach e.V. Durch das Buch „Wurzeln schlagen in der Fremde“ von Christa Müller kam die Idee der Internationalen Gärten auch nach Bad Kreuznach. Auf Einladung des Ausländerpfarramts in Bad Kreuznach hielt Herr Tassew Shimeles vor interessierten Bürgern einen Vortrag über die Gärten in Göttingen. Ein anregender Austausch begann. Im Rahmen der Lokalen Agenda bildete sich daraufhin eine Initiativgruppe, die am 13. Juni 2005 den Verein „Interkulturelle Gärten Bad Kreuznach“ mit 14 Gründungsmitgliedern ins Leben rief. Am 23.06.2005 wurde die vorläufige Gemeinnützigkeit bescheinigt und am 16.08.2005 der Verein ins Vereinsregister eingetragen. Am 01.09.2005 stellte die „kreuznacher diakonie“ dem Verein ein 3.600 qm grosses Ackerland kostenlos zur Verfügung. So konnte am 15.10.2005 die Landnahme beginnen. Auf dem Gelände wurden 25 Parzellen abgesteckt. Ein grosses Stück steht als Gemeinschaftsfläche zur Verfügung. In den Parzellen gärtnern Menschen aus 9 verschiedenen Nationen: Iran, Irak, Britisch-Guiana, Weissrussland, Türkei, Italien, Chile, Kamerun und Äthiopien. Die Mitgliederzahl beträgt z. Zt. 36 Personen. Die Mitglieder freuen sich über Jeden, der interessiert ist und mitmachen will! Kontakt: Leonore Knoche, Tel. 0671 / 72071 e-mail: knochenburg@t-online.de
Kooperationspartner: - Ausländerpfarramt Nahe und Glan, Bad Kreuznach (durch die langjährige intensive Ausländerarbeit von Pfarrer Siegfried Pick sind gute Kontakte zu den Migranten vorhanden) - Stadt Bad Kreuznach, Lokale Agenda 21 - Netzwerk am Turm e.V., Bad Kreuznach (Manfred Thesing) - Anatolischer Kultur- und Freundschaftsverein (Hidir Arslan) - kreuznacher diakonie, Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts - Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland BUND (Daniela Lohner) - RegioMarkt–Nahe e.V. (Projektgruppe der Lokalen Agenda) - Psychosomatische Fachklinik St. Franziska Stift
Presse:.
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© 2005 RegioMarkt-Nahe | 08.02.2012 |