Rezeptideen

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Rezeptideen

Rosenkohl-Samtsuppe


Zutaten für 4 Personen:

250 g Rosenkohl

2 mittelgroße Kartoffeln

1 Zwiebel

1-2 EL Ghee (ähnlich Butterschmalz)

350 ml Brühe

350 ml Milch

150 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Rosenkohl putzen, waschen, in Scheiben schneiden. 1EL davon als Garnitur in wenig Wasser kurz separat kochen.

Kartoffeln und Zwiebel schälen, in Würfel schneiden. Ghee in einem Topf erhitzen, Zwiebelwürfel darin anschwitzen, Kartoffeln und Rosenkohl zugeben, Brühe und Milch dazugießen, aufkochen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.

Mit dem Zauberstab pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Sahne halbsteif schlagen. Suppe in die Teller füllen, jeweils einen Esslöffel Sahne darauf setzen mit einer Gabel leicht unterziehen, Rosenkohlblättchen darüber streuen.   

Gut zu wissen

Rosenkohl enthält viele Vitamine, z.B. Vitamin C und K, das für die Wundheilung nötig ist. Bei den Mineralstoffen ist der Kaliumgehalt hervorzuheben. Außerdem enthält Rosenkohl reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem unterstützen. Sie können helfen, das Risiko für Krebserkrankungen zu senken und auch der Bildung von Magengeschwüren vorbeugen.

Ghee ist Butterreinfett, dem beim Herstellungsvorgang Wasser und Proteine entzogen werden, wie  beim Butterschmalz.

Ghee wird viel  in der ayurvedischen Küche benutzt. Es wird schonender hergestellt als Butterschmalz und hat deshalb einen nussigeren Geschmack und eine längere Haltbarkeit.

Ghee macht Speisen bekömmlicher, intensiviert ihren Geschmack und bewahrt beim Dünsten die Vitamine der Nahrungsmittel.

Ghee gilt in der ayurvedischen Küche als Lebenselexier und Verjüngungsmittel.

 

Feldsalat mit Shiitake-Pilzen


Zutaten für 4 Personen:

200 g Feldsalat

1 rote Zwiebel

200 g Shiitakepilze

2 Knoblauchzehen (oder mehr)

1 EL Ghee

Salz, Pfeffer

Feldsalat putzen, waschen, trocken schleudern und in eine Schüssel geben. Zwiebel schälen und in kleine Würfel, Shiitake putzen und in Scheibchen schneiden. Knoblauch schälen und auch in kleine Scheiben schneiden.

Ghee in einer Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel, Shiitake- und Knoblauchscheiben darin ca.5 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Wasser ablöschen.

Den Salat mit der Salatsauce mischen, auf Teller verteilen und die gebratenen Shiitake warm darüber geben.

 

Für die Salatsauce:

3 EL dunkler Balsamessig

6 EL Rapsöl kaltgepresst

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 EL Wasser

1 TL Agavendicksaft (ersatzweise Zucker)

Salz

Die Salatsauce entweder in einer kleinen Schüssel, einem „Dressingshaker“ oder gleich in der Salatschüssel zubereiten.

Salz in Essig und Wasser auflösen, Agavendicksaft zugeben und das Öl darunterschlagen. Zwiebel und Knoblauch in ganz feine Würfel schneiden und in die Salatsauce geben.

Gut zu wissen

Der Shiitakepilz hat in der asiatischen Küche große Bedeutung. Er schmeckt nicht nur hervor- ragend, sondern er hat auch Bedeutung als Heilmittel gegen die verschiedensten Beschwerden.

Japanischen Tests zufolge bekämpft er Grippeviren besser, als ein rezeptpflichtiges Medikament.

Er soll das Blut verdünnen, Krebs vorbeugen bzw. bekämpfen und das Immunsystem stimulieren. 

Knoblauch ist nicht nur gut gegen Vampire, sondern auch ein sogenanntes natürliches Antibiotikum.

Er soll auch gegen Viren und Pilze wirksam sein, sowie zur Stärkung der Immunfunktion, dafür muss er roh verzehrt werden. Gekocht ist er immer noch wirksam um das Blut dünn zu halten und wirkt abschwellend auf die Schleimhäute und als Expektorans (schleimlösendes Hustenmittel) also ein tolles Mittel bei Husten und Bronchitis.

 

 

Dinkelcremesuppe

Zutaten für 4 Personen: 

60 g Dinkelvollkornmehl (am besten frisch gemahlen)

2 EL Ghee

800 ml Gemüsebrühe

200 ml Sahne

1 TL Kreuzkümmel

1 TL Kurkuma

Muskatnuss, Salz

Zum Bestreuen: Petersilie und/oder Croutons 

Kreuzkümmel in einer Pfanne etwas rösten und danach fein mörsern.

Ghee in einem Topf erhitzen, das Dinkelmehl hineingeben und unter Rühren etwas anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, Kreuzkümmel, Kurkuma und etwas Muskat dazugeben und unter weiterem Rühren ca.5 Minuten köcheln.

Die Sahne unterrühren, die Suppe noch einmal heiß werden lassen und mit Salz abschmecken.

Man kann die Suppe mit Petersilie bestreut servieren oder mit Croutons (ideal aus Dinkelbrot). 

Croutons   

für eine kleine Schüssel Croutons: 

4 Scheiben Brot

2 Knoblauchzehen (für Knoblauchfans, sonst weglassen)

etwas Olivenöl

eventuell Salz 

Aus Toastbrot, Baguette oder ganz „normalem“ Brot - das ruhig auch schon etwas älter sein darf - kleine Würfel schneiden.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Brotwürfel darin rösten. Wenn sie leicht Farbe angenommen haben, den in Scheibchen geschnittenen Knoblauch zufügen, bei kleiner Hitze noch etwas rösten (Vorsicht, der Knoblauch verbrennt schnell!). Eventuell etwas salzen.

Gut zu wissen:

Dinkel ist der „große Vater“ unseres heutigen Weizens (das Dinkelkorn ist fast doppelt so groß wie ein Weizenkorn).

Dinkel - laut Hildegard von Bingen - wärmt, ist sehr bekömmlich, erhöht die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit , macht länger satt und hat stimmungsaufhellende Wirkung.

Dinkel hat also viele gute Eigenschaften und besonders die Dinkelcremesuppe kann bei einer Magenverstimmung oder unklarem Unwohlsein in der Magenregion wahre Wunder bewirken. Nach dem Genuss der Suppe fühlt es sich an, als wäre der Magen von innen „eingecremt“ und schmecken tut sie auch noch.

Kreuzkümmel oder Kumin ist zwar mit Kümmel verwandt, schmeckt jedoch ganz anders. Röstet man ihn in einer trockenen Pfanne erhöht man seinen Geschmack.

Kreuzkümmel hilft bei Blähungen und Verdauungsstörungen; für den gesamten Bauchbereich wirkt er entspannend und krampflösend.

Kurkuma u.a.auch Gelbwurz genannt ist ein viel gebrauchtes Gewürz in der asiatischen Küche und typischer Bestandteil von Curry.

Kurkuma ist international als Heilpflanze anerkannt. Kurkuma hilft z.B. bei Verdauungsbeschwerden, wie Völlegefühl, Oberbauchschmerzen, Blähbauch und auch bei der Fettverdauung. 

 

© 2005 RegioMarkt-Nahe 08.02.2012